Zum Hauptinhalt springen

16. Heiligenstädter Kolloquium

Datum, Art des Beitrags, Ort:
,Vortrag,Heiligenstadt
Veranstaltung:
Posterbeitrag »Energieversorgungsoptionen für autarke multimodale Smart-Sensoren« von Stefan Hampl, Bianca Leistritz und Eckhard Hennig

Beschreibung:

Die Erforschung und Entwicklung drahtloser, engmaschig vernetzter, multimodaler Smart-Sensor-Netzwerke (WSN) eröffnet ein breites Spektrum zukünftiger Anwendungsszenarien. Angefangen vom Bereich der Überwachung und Regelung industrieller Überwachungs-, Transport- und Betriebsprozesse über Automotive-Anwendungen, Bauwerks- und Strukturüberwachung, reicht das Spektrum bis hin zu pharmazeutischer Logistik und Lebensmittelkontrolle, Bioanalytik und biomedizinischer Diagnostik. Beispielsweise sind in-vitro Parameter-Monitoring an Mikrotiterplatten durch hochparallel integrierte RFID-Mikrosensorik oder die Überwachung physiologischer Parameter in sog. body sensor networks möglich. Neben niedrigen Stückkosten und hohem Miniaturisierungsgrad bestehen zentrale Herausforderungen darin, energieeffiziente mikroelektronische Schaltungen und mikrosystemtechnische Komponenten der Energiegewinnung zu koppeln. Hierdurch sollen drahtlose Sensoren an schwer zugänglichen Stellen wartungsarm und energieautark betrieben werden.

Der Beitrag gibt einen vergleichenden Überblick zur Modellierung, analytischen Dimensionierung und applikationsbedingt zu erwartenden Leistungsbilanz miniaturisierter Harvester für ambiente Vibrationsenergie. Wandlungsbasis bilden dabei kapazitive und piezoelektrische Prinzipe. Möglichkeiten zu deren Kopplung und Leistungsmaximierung werden aufgezeigt. Entwicklungsziele liegen in Aufbau und Kopplung von Wandlerelementen mikro- bis mesoskaliger Abmessungen, die mittels MEMS-Techniken gefertigt werden. Die Wandler sollen die breitbandige, effiziente Nutzung niederfrequenter Schwingungen und Bewegungen bis in den einstelligen Hz-Bereich hinein und die Generation elektrischer Ausgangsleistungen im µW-Bereich ermöglichen.

Die im IMMS-Projekt GreenSense entstandenen Arbeiten werden vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unter dem Förderkennzeichen 2011 FGR 0121 gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.iba-heiligenstadt.de/

Zugehörige Inhalte

Projekt

GreenSense

Für das Beispiel Bioanalytik sind Lösungen für energieeffiziente multiparametrische RFID-Mikrosensorik und deren energieautarken Betrieb entstanden.

Patent

DE 10 2013 114 046

Elektronische Verzögerungsschaltung in CMOS-Technologie

Patent

DE 10 2013 113 378

Verfahren und elektronische Schaltung zum Bestimmen des Zeitpunkts eines Extremums einer sich zeitlich verändernden Kapazität

Patent

DE 10 2013 205 255

Digitaler Temperatursensor

Patent

DE 10 2012 215 600

Kapazitiver Energiewandler und Verfahren zum Betreiben eines kapazitiven Energiewandlers

Auszeichnung

Silbermedaille für Erfindung / Neuheit: Elektronische Verzögerungsschaltung in CMOS-Technologie

André Jäger

Pressemitteilung,

Hochgenau und batteriefrei per RFID messen

IMMS-Doktorand verteidigt Dissertation zu präziser passiver RFID-Sensorik

Pressemitteilung,

IMMS erhält iENA-Silbermedaille für energieeffiziente Lösungen in integrierten Schaltungen

Ansatz soll in energieautarke Bioanalytik- und Industrie-4.0-Anwendungen einfließen.

Pressemitteilung,

Best Paper Award für Arbeit zu energieeffizienter Sensorik geht an IMMS

Der auf der APCCAS 2014 vorgestellte CMOS-Temperatursensor ist für energieautarke Sensorsysteme mit Stromversorgung aus MEMS-Energy-Harvesting-Modulen…

Pressemitteilung,

IMMS erhält Best Paper Award für Arbeit zu MEMS-Energy-Harvesting-Modul

Ilmenau, 22.09.2014. Forschern des IMMS Institut für Mikroelektronik und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH wurde für den Beitrag „Eine…


Kontakt

Kontakt

Dipl.-Hdl. Dipl.-Des. Beate Hövelmans

Leiterin Unternehmenskommunikation

beate.hoevelmans(at)imms.de+49 (0) 3677 874 93 13

Beate Hövelmans ist verantwortlich für die Text- und Bildredaktion dieser Webseite, für die Social-Media-Präsenz des IMMS auf LinkedIn und YouTube, die Jahresberichte, für die Pressearbeit mit Regional- und Fachmedien und weitere Kommunikationsformate des IMMS. Sie stellt Ihnen Texte, Bilder und Videomaterial für Ihre Berichterstattung zum IMMS bereit, vermittelt Kontakte für Interviews und ist Ansprechpartnerin für Veranstaltungen.

Zurück