Projekt NeAIxt
Das IMMS erweitert seine UHF-RFID-Sensor-Transponder-ICs mit neuartiger Speichertechnologie für smarte Sensorik-Anwendungen in der Logistik
Erweiterung der IMMS UHF-RFID-Sensor-Technologie für smarte Logistikanwendungen
Das IMMS erweitert seine Ultra-Hochfrequenz-RFID-Sensor-Technologie mit einer neuartigen, besonders energiesparenden Speichertechnologie. Ziel ist es, künftig intelligente Identifikations- und Sensorlösungen für Industrie und Logistik bereitzustellen, die energieeffizient arbeiten und neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen, wie z.B. die Überwachung von Kühlketten- oder Materialintegrität. Im Projekt liefert das IMMS einen leistungsfähigen UHF-RFID-Transponder-IC, der beim Projektpartner microsensys in einen Sensorknoten auf Basis von Bluetooth Low Energy (BLE) integriert wird. Dieser Sensorknoten soll über bestehende RFID-Infrastrukturen aufgeweckt werden und anschließend Datenverarbeitung und Kommunikation ausführen – ein Ansatz, der die Energieeffizienz deutlich erhöht und die Batterielaufzeit verlängert.
Herausforderungen bei beweglichen Objekten
microsensys plant den Einsatz der Sensorknoten in sich schnell bewegenden Objekten, die von stationärer Infrastruktur ausgelesen werden sollen, etwa in der Betriebsmittelüberwachung. In solchen dynamischen Szenarien sind hohe Reichweiten und besonders schnelle Reaktionszeiten für ein zuverlässiges Wake-Up-Verhalten entscheidend, um eine schnelle und präzise Datenerfassung zu gewährleisten.
Neuartige Speichertechnologie als technologische Basis
Die Grundlage bildet die bewährte UHF-Transponder-Technologie des IMMS aus den Projekten StorAIge und HoLoDEC. Ergänzt wird sie durch eine neuartige FeRAM-Speicher-IP vom Projektpartner X-FAB, die ebenfalls im Projekt NeAIxt entwickelt wird. Diese Speicherlösung zeichnet sich durch einen extrem niedrigen Energieverbrauch aus und wird eine zentrale Rolle im neuen Chipdesign spielen. Darüber hinaus wird das IMMS weitere Ansätze zur Beschleunigung des Wake-Up-Vorgangs erforschen und in Prototypen evaluieren. So entsteht eine zukunftsweisende Lösung für die digitale Logistik.
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Akronym / Name:
NeAIxt / Next Generation of edge AI crossing technology fieldsLaufzeit:2025 – 2028
Anwendung:
Automatisierungstechnik und Industrie 4.0Forschungsfeld:Integrierte Sensorsysteme
Kontakt
Kontakt
Eric Schäfer, M. Sc.
Leiter Mikroelektronik und Institutsteil Erfurt
eric.schaefer(at)imms.de+49 (0) 361 663 25 35
Eric Schäfer und sein Team erforschen Integrierte Sensorsysteme und hier insbesondere CMOS-basierte Biosensoren, ULP-Sensorsysteme und KI-basierte Entwurfs- und Testautomatisierung. Die Ergebnisse fließen in die Forschung an den Leitthemen Sensorsysteme für die In-vitro-Diagnostik und RFID-Sensoren ein. Er unterstützt Sie mit Dienstleistungen rund um die Entwicklung integrierter Schaltungen und mit KI-basierten Methoden für komplexe IC-Entwürfe.
Förderung
Das NeAIxt-Projekt wurde im Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont Europa“ der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung HORIZON-JU-Chips-2024-1-IA Nr. 101194172 gefördert. Die dargestellten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht zwingend die Ansichten der Europäischen Union oder des CHIPS JU wider. Weder die Europäische Union noch die zuständige Fördereinrichtung können dafür haftbar gemacht werden. Das Projekt wird außerdem von seinen Mitgliedstaaten Frankreich, Italien, Tschechien, Deutschland, Schweden, Dänemark, Griechenland, Spanien, den Niederlanden, Portugal, der Türkei und der Schweiz unterstützt. Das IMMS wird im Projekt NeAIxt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter der Fördernummer 16MEE0590T sowie vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum unter dem Kennzeichen 2025 ECS 0004 gefördert.





