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Lange Nacht der Wissenschaften in Erfurt 2026

Datum, Art des Beitrags, Ort:
,Veranstaltung am IMMS,IMMS Erfurt, Konrad-Zuse-Straße 14, 99099 Erfurt
Veranstaltung:
Das IMMS bietet von 18:00 – 23:00 spannende Mitmachangebote und hat die TU Ilmenau, microsensys und REX Automatisierungstechnik mit ihrem Programm zu Gast
Weiterführende Informationen:

Abstract:

Der Sensor-Chip, der keine Batterie braucht

Foyer, barrierefrei, ab 10 Jahre

Stell dir vor, dein Fitnessarmband müsste nie aufgeladen werden. Ein Paket verrät, ob ihm zu warm ist. Eine Pflanze meldet, dass du sie gießen sollst. Dafür braucht es Sensoren und Elektronik – und die brauchen Energie. Doch was passiert, wenn man einen Sensor an einem Ort einsetzen möchte, an dem man keine Batterie wechseln kann? Wir entwickeln Sensor-Chips, die mit so winzigen Energiemengen auskommen, dass sie ganz ohne Batterie arbeiten. Wie das geht? Mit Funkwellen. Und genauer? Das erfährst du bei uns. Probier es aus – es geht auch über größere Entfernungen. Hand auflegen war gestern. Erfahre, wie solche ultrasparsamen Sensor-Chips Temperatur, Feuchtigkeit oder andere Messwerte erfassen und melden können und warum sie für Monitoring-Aufgaben in der Industrie, der Landwirtschaft und das Internet der Dinge spannend sind.


Leuchtende Korallen Vorbild für medizinischen Diagnostik-Chip

Foyer, barrierefrei, ab 10 Jahre

Trifft blaues oder violettes Licht auf bestimmte Korallen, antworten sie mit einem kurzen Leuchten in einer anderen Farbe. Das können auch andere Spezies und auch Mineralien, wenn man sie mit UV-Licht anstrahlt. Dieses „Lichtecho“ nennt man Fluoreszenz. Unser Diagnostik-Chip nutzt dasselbe Prinzip. Er sammelt Tausende solcher Lichtechos und wertet genau aus, wann und wie stark sie auftreten. So kann er selbst kleinste Mengen bestimmter Krankheitsmarker entdecken. Das ist z.B. in der Krebsdiagnostik sehr wichtig. Denn bislang muss man dafür Proben in ein Labor einschicken und einige Zeit auf das Ergebnis warten. Wir haben einen Chip entwickelt, mit dem man in Zukunft direkt beim Arzt die Konzentration bestimmter Stoffe in einer Probe so gut wie im Labor nachweisen kann. Dazu reicht ein kleines Gerät, in das man speziell entwickelte Teststreifen einlegt und mit unserem Chip auswertet. Fachleute nennen dieses Verfahren zeitaufgelöste Fluoreszenzmessung. Wie das genau funktioniert, erfährst du bei uns. Ausprobieren kannst du es auch.


Teste einen Übersetzer für Chip-Ideen 

Foyer, barrierefrei, ab 10 Jahre

Digitale Schaltungen sind überall: In der Uhr, im Handy, am Herd und im Auto. Aber wie entwickelt man diese hochkomplexen Chips? Wir forschen an neuer Software zum Chipentwurf – probier sie aus am Pong-Spiel! Dort gibt es immer was zu entscheiden:  Bewegt sich der Ball nach links oder rechts? Hat der Schläger den Ball getroffen? Gibt es einen Punkt? Computerchips denken dabei in vielen kleinen Einzelschritten. Normalerweise müssen Entwickler diese Schritte sehr mühsam beschreiben. Unser Programm hilft dabei: Statt in komplizierter Chip-Sprache beschreiben Entwickler ihre Ideen zuerst in der einfacheren Programmiersprache Python mit unserem freien Werkzeug noRTL. Dieser Übersetzer erzeugt daraus automatisch die Schaltungen für den Chip. Sag, was dein Pong-Spiel machen soll!


Mehr Schlitten durch KI? Mach dein Rodelfoto und gewinne einen Schlitten!

2.OG, Eingangsbereich IMMS, barrierefrei, Fotopunkt ab 6 Jahre, Quiz ab 10 Jahre

Schlitten und viele andere Produkte und Teile werden per Kunststoffspritzen hergestellt. Könnte man den Ausschuss von aktuell 4% um nur 1 % reduzieren, würden allein in Deutschland ca. 150.000 Tonnen Kunststoff und ca. 650 Mio. € Kosten eingespart. Problem aktuell: Die Maschinen werden meist von Hand eingestellt. Jetzt konnten wir zusammen mit Partnern das Spritzgießen mit KI optimieren. Wie das funktioniert, erfährst du bei uns. Ergebnis: Bei der KHW Kunststoff- und Holzverarbeitungswerk GmbH wurde damit die Produktivität um 5% erhöht. Das sind 73 Schlitten am Tag für mehr Rodelspaß! Steig ein und mach eine Testfahrt – mit Blitzerfoto! Und gewinne mit etwas Glück einen Schlitten: Die beiden Modelle "Snow Fox" von KHW werden nach den nächtlichen Probefahrten unter allen verlost, die das Rodelquiz richtig gelöst haben. 


Übe dich im ersten Coding – Programmieren kinderleicht

2.OG, IMMS, Beratungsraum Ardenne, barrierefrei, ab 8 Jahre, bis 22:00

Schreibe dein eigenes kleines Programm und teste es gleich mit dem Fahrroboter Calli:bot. Auf der Programmierplattform OpenRoberta mit dem kleinen Computer Calliope mini werden dir spannende Aufgaben gestellt, die du am Rechner lösen wirst. Bring LED-Schrift zum Laufen, schalte Licht durch Bewegung ein oder mach dir ein ganz genaues Bild von deiner Umwelt mit Sensoren. Der kleine Calli:bot kann vieles: einem Hindernis ausweichen oder, bevor er die Richtung ändert, den Blinker setzen. Versuche es – wir helfen Dir dabei.


Knobeln im Testlabor: Weiß ist keine Farbe oder welche Farbe hat das Licht

2.OG, IMMS, nicht barrierefrei, ab 13 Jahre, Treffpunkt vorm Labor immer zur vollen Stunde, Dauer: 30 Minuten, letzter Einlass: 22:00, max. 10 Personen vorrangig in der Berufs-/Studien(schwerpunkt)orientierungsphase 

Du weißt, was eine elektronische Schaltung ist oder hast schon selber eine gebaut? Du fragst dich, was du später im Beruf alles damit machen könntest? Wir entwickeln Chips, also integrierte Schaltungen, die oft nur 1 – 2 mm klein sind, aber Millionen von Transistoren und andere Bauelemente wie Fotodioden für Kamerachips beinhalten. Dadurch können die Chips auch Lichtsignale aufnehmen. Zum Test dieser optoelektronischen Chips benötigen wir also Licht, dessen Eigenschaften wir sehr gut kennen müssen. Aber woher weißt du, ob das Licht so ist, wie es aussieht? Werde selbst zum Ingenieur und miss in unserem Halbleiter-Testlabor mit einem Spektrometer, warum es weißes Licht nicht gibt, und warum Weiß nicht gleich Weiß ist. 


Wenn Maschinen anfangen, selbst zu erzählen

Foyer, barrierefrei, ab 10 Jahre, ein Programmangebot der Micro-Sensys GmbH

Was wäre, wenn Maschinen merken, wenn etwas nicht stimmt? Wenn Behälter ihre eigene Temperatur überwachen oder Werkzeuge ihre Geschichte speichern könnten?

Was nach Science-Fiction klingt, ist längst Realität. Bei der Langen Nacht der Wissenschaften kannst du entdecken, wie industrielle Funksensoren und moderne RFID- und IoT-Technologien unsere Welt smarter machen.

Die kleinen Hightech-Helfer können beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit, Druck oder Erschütterungen messen und die gesammelten Informationen drahtlos weitergeben – ganz ohne Kabelsalat und teilweise sogar ohne Batterie.

An unserem Stand kannst du selbst erleben, wie diese Technologien funktionieren und was heute schon möglich ist.

  • Wir bringen einen kleinen Bienenstock, um dir die Wärme zu zeigen.
  • Einen Würfel – du würfelst und wir schauen dann gemeinsam zum Monitor für die gewürfelte Zahl.
  • Baue selbst Druck in einer Flasche auf und lass es dir anzeigen.
  • Unterschiedlicher Druck zwischen Luft und Wasser? Wir zeigen es dir.
  • Haben deine Blumen genug Wasser? Oder ist das Holz zu feucht? Wir messen nach.

Wir zeigen dir spannende Anwendungen aus Alltag und Industrie und erklären, warum intelligente Sensoren eine wichtige Rolle für die Zukunft spielen.
Komm vorbei, probiere es aus und entdecke, wie Dinge lernen, miteinander zu kommunizieren.
 


Werkzeugkasten eines Softwareentwicklers für den Maschinenbau 

Foyer, barrierefrei, ab 10 Jahre, ein Programmangebot der REX Automatisierungstechnik GmbH 

Erleben Sie moderne Maschinensteuerung hautnah. Testen Sie unseren Softwarebaukasten, bedienen Sie eine Maschine über die Web HMI und beobachten Sie, wie der digitale Zwilling Ihre Eingaben direkt umsetzt. Probieren Sie die verschiedenen Funktionen selbst aus und entdecken Sie spielerisch, wie Software, Bedienoberfläche und Maschine zusammenspielen. Testen Sie Ihr Wissen anschließend in unserem Quiz und gewinnen Sie einen kleinen Preis.


Ein Studium an der TU Ilmenau? Schau, was geht! 

Foyer, barrierefrei, ab 6 Jahre, ein Programmangebot der Technischen Universität Ilmenau

Du findest spannend, was wir am IMMS machen? Du kannst dir vorstellen, später auch in diesem Bereich zu arbeiten? Dann informiere dich hier über das ingenieur- oder naturwissenschaftliche Studienangebot der TU Ilmenau. Studiengänge wie Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik oder Ingenieurinformatik, Maschinenbau, Mathematik, Mechatronik und Technische Physik oder Biomedizinische Technik machen dich fit für eine Aufgabe am IMMS. Schon im Studium kannst du dich in Forschungsprojekte einbringen und die Grenzen des technisch Machbaren erkunden. Wir bieten am IMMS vielfältige herausfordernde und praxisorientierte Themen als Praktikum, Bachelor- bzw. Masterarbeit oder im studentischen Nebenjob an. Du analysierst wichtige wissenschaftliche Vorlauffragestellungen und stehst den Projektteams mit unterstützenden Entwicklungstätigkeiten zur Seite.

Über alle Details zum Studieren an der TU Ilmenau kannst du dich am Uni-Stand im Foyer informieren und mit Mitarbeitenden der Universität ins Gespräch kommen. Dort erwarten dich verschiedene Anschauungsobjekte: zum Beispiel ein autonomer Miniaturtransporter, ein Windkraftanlagen-Modell und ein Raspberry-Pi-Roboter. Sie sind Ergebnisse von Orientierungsangeboten, in denen Studierende schon zu Beginn ihres Studiums praktisch erleben können, womit sich Ingenieur*innen beschäftigen.

Im 3. OG gibt dir der Fachbereich Maschinenbau der TU Ilmenau weitere Einblicke in das Studium der Ingenieurwissenschaften. Erkunde bei einem VR-Rundgang einen der größten universitären Reinräume Europas. Entdecke außerdem spannende Forschungsbeispiele und erfahre, wie Maschinenbau und Mikrosystemtechnik schon heute Lösungen für die Herausforderungen von morgen entwickeln. Dazu gehört ein Antriebssystem mit Operationsinstrument für einen punktgenauen neurochirurgischen Operationsroboter, der als Forschungsdemonstrator für Eingriffe im Gehirn und Biopsien entwickelt wurde.

Eine besondere Erlebniswelt erwartet dich im Tagungsraum der TU Ilmenau am Willy-Brandt-Platz 1, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof. Am interaktiven „Energiewende Explorer“ entdeckst du spielerisch, wie unser Energiesystem funktioniert und erhältst spannende Einblicke in die Arbeit des Thüringer Energieforschungsinstituts (ThEFI). Inmitten der Landeshauptstadt laden wir dich außerdem ein, in eine virtuelle Waldumgebung abzutauchen. Erlebe, wie am I3TC und dem ThIMo der TU Ilmenau mit modernster Technologie an der Zukunft immersiver Medien und der Mobilität der Zukunft geforscht wird, entdecke gemeinsam mit dem ZMN unter dem Mikroskop die Welt des Allerkleinsten und gestalte deinen eigenen „belichteten Wafer“ – aus Puderzucker und Keksen.

 

 

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Hier findest du alles zu den ausgeschriebenen Stellen, zu Initiativbewerbungen, zu möglichen Teilzeitbeschäftigungen im Studium und zum Bewerbungsprozess bei uns. Und es kommen einige aus unserem Team zu Wort.

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Am IMMS gibt es verschiedene Wege zur Promotion. Aktuell gibt es eine umfassende Betreuung und Finanzierung mit vollem Fokus auf das Promotionsvorhaben in einem Graduiertenkolleg und in einer internen Forschungsgruppe.

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Während deines Studiums kannst du dich in laufende Forschungsprojekte einbringen. Geh mit uns an Grenzen des technisch Machbaren und betritt gemeinsam mit uns Neuland. Wir bieten viele praxisorientierte Themen als Praktikum, Bachelor- & Master-Arbeit an.

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Anspruchsvolle Ausbildung im wissenschaftlichen Umfeld. Wir bilden seit 1997 erfolgreich aus.

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Dipl.-Hdl. Dipl.-Des. Beate Hövelmans

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Beate Hövelmans ist verantwortlich für die Text- und Bildredaktion dieser Webseite, für die Social-Media-Präsenz des IMMS auf LinkedIn und YouTube, die Jahresberichte, für die Pressearbeit mit Regional- und Fachmedien und weitere Kommunikationsformate des IMMS. Sie stellt Ihnen Texte, Bilder und Videomaterial für Ihre Berichterstattung zum IMMS bereit, vermittelt Kontakte für Interviews und ist Ansprechpartnerin für Veranstaltungen.

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