Gegen Hackerangriffe werden im Projekt VE-VIDES u.a. innovative Chip-Architekturen für vertrauenswürdige Elektronik entwickelt. Foto: IMMS.
Gegen Hackerangriffe werden im Projekt VE-VIDES u.a. innovative Chip-Architekturen für vertrauenswürdige Elektronik entwickelt. Foto: IMMS.

VE-VIDES

Designmethoden und HW/SW-Co-Verifikation für die eindeutige ldentifizierbarkeit von Elektronikkomponenten

Gegen Hackerangriffe: Innovative Chip-Architekturen, Modellierungs- und Verifikationsmethoden für vertrauenswürdige Elektronik

Hacker greifen bereits heute gezielt vernetzte Fahrzeuge, Maschinen, Industrie- und Telekommunikationsanlagen an, um sich illegal Vorteile zu verschaffen, wie z.B. Wettbewerbern zu schaden, geistiges Eigentum zu stehlen oder sensible Daten zu entwenden.

Gleichzeitig steigt der Bedarf, Automobilsysteme, Unternehmens- und Produktionsnetzwerke funktionaler, komfortabler, verkehrssicherer und energie- sowie kosteneffizienter zu gestalten. Bereits diese Anforderungen lassen die Systeme nicht nur immer komplexer und in ihrer Entwicklung immer anspruchsvoller werden. Sie sind auch immer stärker vernetzt. Mehr Komplexität und mehr Vernetzung bieten auch mehr Möglichkeiten für Angriffe auf diese Systeme, die zudem größere Auswirkungen haben können und somit für Angreifer auch lukrativer sind.

Im Projekt sichert das IMMS mit seinen Partnern den Entwurf von integrierten Systemen durch innovative Chip-Architekturen sowie automatisierte Modellierungs- und Verifikationsmethoden ab. Dadurch soll die Vertrauenswürdigkeit des Systems nicht nur während des Entwurfs, sondern auch im Betrieb laufend überprüft und somit ein Hackerangriff abgewehrt werden können.

  • Förderung

    Das Verbundprojekt VE-VIDES wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Kennzeichen 16ME0246 gefördert.

Laufzeit

2021 – 2024

Projekt-Nr.

16ME0246