Das IMMS hat die Elektronik für einen mobilen Retina-Scanner entwickelt. Foto: Fraunhofer IPMS.
Das IMMS hat die Elektronik für einen mobilen Retina-Scanner entwickelt. Foto: Fraunhofer IPMS.

MARS

Mobile Authentifikation mittels Retina-Scanning

Das IMMS hat die Elektronik für einen mobilen Retina-Scanner entwickelt, der zur Zutrittsgewährung in sensiblen Bereichen eingesetzt werden soll.

Das Blutgefäß-Muster des Auges ist wie ein Fingerabdruck sehr individuell. Retina-Scanning ist weder invasiv noch manipulierbar und damit sowohl sicher als auch schwer kompromittierbar. Bislang verfügbare Retina-Scanner sind nur für den stationären Betrieb geeignet. Der im Projekt entwickelte tragbare Retina-Scanner kann in vielen Bereichen des Lebens zur Authentifikation eingesetzt werden, wie z.B. bei Banktransaktionen (e-Banking), elektronischem Bezahlen (e-commerce), beim Zutritt zu Bereichen mit erhöhtem Sicherheitsanspruch, bei der Nutzung sensibler Infrastrukturen und Informationen, der Sicherung der Privatsphäre und vielem anderen mehr.

Für einen mobilen Retina-Scanner sind energieeffiziente Komponenten zur Auswertung der optischen Signale notwendig. Das IMMS hat vor diesem Hintergrund ein Systemkonzept erarbeitet und eine Prozessorplattform ausgewählt, die auch eine spätere Integration der Software in ein Smartphone ermöglicht. Das Institut hat u.a. auch die Schnittstelle zum Prozessor im FPGA erstellt, implementiert und getestet, die Betriebssystem-und Treiberintegration vorgenommen und eine Kopplung zur Visualisierung und Applikationsintegration realisiert.

  • Förderung

    Das Projekt MARS wurde unter dem Förderkennzeichen 13N11760 im Förderprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Laufzeit

2012 – 2014

Projekt-Nr.

13N11760