Partner von TU Ilmenau und IMMS im Antennenmesslabor der TU. Foto: IMMS.
Partner von TU Ilmenau und IMMS im Antennenmesslabor der TU. Foto: IMMS.

KOMPASSION

Kompakte adaptive Terminalantenne zur störungsfreien Satellitennavigation

Im Projekt wurden kompakte Lösungen für die störungsfreie und somit zuverlässige Satellitennavigation entwickelt.

Für eine autonome Fortbewegung unbemannter Fluggeräte im urbanen Umfeld ist eine absolut genaue Navigation unabdingbar. Diese ist mit handelsüblichen Satellitennavigationsempfängern mit Einzelantenne nicht möglich.

Daher hat das IMMS mit den Partnern neue Konzepte, Technologien und Algorithmen erforscht, um adaptive Gruppenantennen kompakter zu gestalten. Solche Antennen erfüllen sehr hohe Anforderungen bezüglich der Störsicherheit, die beispielsweise für sicherheitskritische Szenarien mit autonomen Fluggeräten gelten. Bislang sind diese Antennen jedoch für einen Einsatz in kleinen Robotern und Mobilgeräten zu groß und zu schwer. Die entwickelte Empfangseinheit ist nur ein Viertel so groß wie eine konventionelle Gruppenantenne mit gleicher Anzahl an Einzelelementen und demonstriert die Anwendbarkeit der entwickelten Verfahren.

Das IMMS hat die Empfänger-Frontend-Schaltung entwickelt, die das Bindeglied zwischen der Gruppenantenne und der digitalen Auswerteelektronik bildet.

Das Institut hat hierfür seine Kompetenzen im Bereich Signalverarbeitung und Systemintegration eingebracht, insbesondere zur mikroelektronischen Integration von Analog- und Hochfrequenzschaltungen. Neben einer besonders rauscharmen, aber Störpegel-robusten Signalverarbeitung lag die Herausforderung in der Integration von mehreren kohärent arbeitenden Empfangskanälen auf einem gemeinsamen Siliziumchip.

  • Förderung

    Das Projekt wurde gefördert von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit den Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 NA 1009.

Laufzeit

2010 – 2013

Projekt-Nr.

50 NA 1009