Im Projekt INSPECT arbeiten fünf Thüringer Partner an mikroelektronischen Systemen zur Krebsfrüherkennung. Foto: IMMS.
Im Projekt INSPECT arbeiten fünf Thüringer Partner an mikroelektronischen Systemen zur Krebsfrüherkennung. Foto: IMMS.

INSPECT

Mikroelektronische Diagnostikplattformen für die personalisierte Krebsforschung und Mikro-Bioreaktoren

Individualisierte Krebsfrueherkennung und -therapie dank intelligenter mikroelektronischer Diagnostik-Systeme

Für die individualisierte Krebsdiagnostik werden in INSPECT Systeme erforscht und entwickelt, mit denen sich Brust-, Gebärmutter-, Prostata- und Lungenkrebs mittels Halbleiter-Sensorchips und immunologischen, genetischen und zellenbasierten biotechnologischen Verfahren früherkennen lassen. Für die Signalauswertung wird eine komplexe biologisch-mikroelektronische Schnittstelle erarbeitet. Darüber hinaus werden neue mikroelektronische Vor-Ort-Analyse-Konzepte und Prinzipien für individualisierte Krebs-Immuntherapien untersucht.

Im Fokus des IMMS stehen die Signalverarbeitung insbesondere bei extrem geringen Signalleistungen sowie deren effiziente Rauschunterdrückung. Ausgangspunkt sind die Erkenntnisse zu einer am IMMS im Projekt GreenSense entwickelten Halbleiter-basierten Sensor-Array-Plattform für die Diagnostik von Infektionskrankheiten.

Das IMMS koordiniert die Arbeiten der Partner, wie z.B. zur biochemischen Funktionalisierung der Sensorchips. Die Funktionstests der ersten miniaturisierten Diagnostiksysteme laufen derzeit an.

  • Förderung

    Das diesen Ergebnissen zugrundeliegende Vorhaben wurde vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2015 FE 9159 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Laufzeit

2016 – 2019

Projekt-Nr.

2015 FE 9159