Das IMMS arbeitet mit zehn Partnern im Projekt RoMulus an intelligenten Sensorsystemen für die Industrie 4.0. Foto: Bosch.
Das IMMS arbeitet mit zehn Partnern im Projekt RoMulus an intelligenten Sensorsystemen für die Industrie 4.0. Foto: Bosch.

RoMulus

Robuste Multisensorik zur Zustandsüberwachung in Industrie-4.0-Anwendungen

Systematischer Entwurf und kosteneffiziente Fertigung sollen robuste Multisensorik-Systeme in begrenzten Stückzahlen ermöglichen.

Im Projekt erkunden Experten aus Forschungseinrichtungen und Industrie neue Technologien und Entwurfsmethoden zur Entwicklung robuster und energieeffizienter Multisensorsysteme. Ohne solche Systeme sind Zustandsüberwachung und Qualitätssicherung von digitalisierten Produktionsprozessen undenkbar. Sie sind damit einer der wesentlichen Wegbereiter für die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0). Ziel ist es, auch für Systeme in begrenzten Stückzahlen einen systematischen Entwurf und die kosteneffiziente Fertigung zu ermöglichen.

Das IMMS wird dafür das im Projekt MEMS2015 entwickelte Design-Tool für Beschleunigungssensoren erweitern. Dieses wird neben den bereits abgedeckten 1D-Sensoren auch den automatisierten Entwurf von mehrdimensionalen Sensoren ermöglichen. Darüber hinaus werden technologiespezifische und komplexere physikalische Phänomene in den Fokus gerückt und in den Entwurfsprozess mit einbezogen. Der zweite Schwerpunkt des IMMS liegt auf der Erforschung von neuen Ultra-Low-Power-Schaltungen für RFID-Multisensoren für industrielle Anwendungen. Als Ergebnis des Projekts soll eine Low-Power-Sensor- und IP-Plattform entstehen, die kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu hochtechnologischen Sensoren (IoT) ermöglicht.

RoMulus Projektwebsite

  • Förderung

    Das Projekt RoMulus wird unter dem Förderkennzeichen 16ES0362 im Förderprogramm IKT 2020 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Laufzeit

2015 – 2018