Präsentation von Forschungsergebnissen auf der Konferenz DATE2015 in Grenoble. Foto: Felix Salfelder.
Präsentation von Forschungsergebnissen auf der Konferenz DATE2015 in Grenoble. Foto: Felix Salfelder.

Am IMMS finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt. Wir informieren Sie rechtzeitig über Terminverschiebungen.

RIS3 Jahresveranstaltung

28.11.2017 – 28.11.2017

IMMS mit Vortrag und Poster zum Projekt INSPECT dabei auf der „Entdeckungsreise durch das Innovationsland Thüringen“

Steigerwaldstadion Erfurt, Mozartallee 3, 99096 Erfurt, ab 13:00.

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zieht gemeinsam mit den Thüringer Akteuren in der vom Thüringer ClusterManagement der LEG organisierten Veranstaltung eine Zwischenbilanz zur Thüringer Innovationsstrategie „RIS3 Thüringen“.

Das IMMS ist in Session 3 vertreten, in der Projekte und Projektideen der Innovationsfelder „IKT, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen“ und „Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft“ vorgestellt werden.

Ab 16:30 präsentiert das IMMS den aktuellen Stand der Arbeiten im Projekt INSPECT – Mikroelektronische Diagnostikplattformen für die personalisierte Krebsforschung und Mikro-Bioreaktoren. Die Forschungsarbeiten teilen sich in zwei Schwerpunkte auf.

Für die Krebsfrüherkennung werden immuno-onkologische Nachweissysteme entwickelt, die auf der Verbindung von mikroelektronischen Sensoren und immunologischen Assays beruhen. Im Vordergrund der Forschungsarbeit steht dabei die Entwicklung einer biologisch-mikroelektronischen Schnittstelle zur Bestimmung geringster Konzentrationen von Krebszellen. Eingesetzt wird diese Technologie inPoint-Of-Care-Diagnostiksystemen.

Für die Krebstherapie werden Langzeituntersuchungen an lebenden Tumorzellen angestrebt, die die Diagnose von Krebsstadien und die Reaktion von Tumorzellen auf Therapeutika erlauben. Eine wichtige Voraussetzung für die Kultivierung von Tumorzellen ist die Bereitstellung einer 3D-Mikroumgebung, die der menschlichen Gewebematrix nahekommt. Dazu wird eine 3D-Kultivierungsmatrix mit variabler Steifigkeit auf Hydrogelbasis entwickelt.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels der Gesellschaft sind die angestrebten Forschungsergebnisse als wichtiger Teil zur Behandlung von Krebserkrankungen zu sehen. Dabei ist vor allem eine schnelle, sichere und kostengünstige Diagnosetechnik notwendig, um eine rechtzeitige und erfolgreiche Behandlung zu ermöglichen. Darüberhinaus sind Forschungsarbeiten wie diese die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung der KMUs im biomedizinischen Bereich.

  • Förderung

    Das diesen Ergebnissen zugrundeliegende Vorhaben wurde vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2015 FE 9159 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.