Dipl.-Ing. Bianca Leistritz bei Vorbereitungen zu vibrometrischen Untersuchungen an verkapselten MEMS-Strukturen. Foto: IMMS.
Dipl.-Ing. Bianca Leistritz bei Vorbereitungen zu vibrometrischen Untersuchungen an verkapselten MEMS-Strukturen. Foto: IMMS.

Stimmen von Kollegen

Dipl.-Ing. Bianca Leistritz, Doktorandin am IMMS

”Bereits während meines Studiums der Mechatronik an der TU Ilmenau suchte ich stets nach praktischen und wissenschaftlichen Herausforderungen. Mehrere Semester arbeitete ich als wissenschaftliche Hilfskraft am IMMS unter anderem an Berechnungsskripten, Experimentalaufbauten und Messungen. Infolge der positiven Erfahrungen am Institut kehrte ich nach meinem Auslandspraktikum daran zurück und erforschte in meiner Diplomarbeit, bei der ich eine sehr gute Betreuung erfahren habe, Grundlagen für vakuumtaugliche Luftführungselemente.

Mittlerweile steht das Konzept für mein Promotionsvorhaben am IMMS mit dem Thema „Steigerung der Leistungsdichte von elektromagnetischen Energiewandlern zur Nutzung von niederfrequenten breitbandigen Anregungen.“ Auf dem Weg dorthin nutzte ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Mechatronik die Chance, in vielfältigen Projekten Kompetenzen in mehreren Forschungsthemen des IMMS aufzubauen.

Neben der Entwicklung von (makroskopischen) Präzisionsdirektantrieben für unterschiedliche Anforderungen führte ich im Projekt USENEMS Simulationen von Strukturen zur Bestimmung von Materialparametern von Mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) durch. In der Forschergruppe GreenSense erforschte, entwickelte und realisierte ich ebenfalls MEMS, welche jedoch zur Energieversorgung von miniaturisierten Sensorsystemen dienen. Parallel arbeitete ich in der Forschergruppe PORT der TU Ilmenau an feinmechanischen Energy Harvestern für autarke Sensorsysteme im Automobilbereich mit.

Die Idee, Sensorsysteme mit unterschiedlichsten Applikationsanforderungen autark zu betreiben und dafür einen automatisierten Entwurfsablauf für Energiewandler zu entwickeln, begeistert mich und dies möchte ich mit meinem Promotionsthema ein gutes Stück voran bringen. Dabei baue ich, wie bei meinen vorherigen Themen auch, auf die konstruktiven Gespräche in unserem interdisziplinären Team, die zu innovativen und praktikablen Lösungen führen. Neben der sehr guten Atmosphäre unter den Kollegen, welche ein wesentlicher Wohlfühlfaktor ist, fördert die gute infrastrukturelle Ausstattung des Instituts eine erfolgreiche Promotion, da mir für die Untersuchung meiner Ideen sowohl verschiedene Softwaretools als auch umfangreiches messtechnisches Equipment zur Verfügung steht.“