Voruntersuchungen mit einem mobilen Testsystem für die Entwicklung integrierter Systeme zur 
individualisierten Krebsfrüherkennung. Foto: IMMS.
Voruntersuchungen mit einem mobilen Testsystem für die Entwicklung integrierter Systeme zur individualisierten Krebsfrüherkennung. Foto: IMMS.

Life Sciences

Das IMMS verbindet Mikroelektronik und Biowissenschaften für Diagnostik-Systeme

Der Schwerpunkt des IMMS im Bereich Life Sciences liegt in der Erforschung und Entwicklung von anwendungsspezifischen integrierten elektronischen Schaltkreisen (ASICs) und Sensorsystemen für die quantitative Vor-Ort- und In-vitro-Diagnostik sowie für therapiebegleitendes Monitoring. Die neuen Systeme werden künftig schnelle, zuverlässige, kosteneffiziente und automatisierte Point-of-Care-Tests u.a. für die Krebsfrüherkennung ermöglichen.

Hierfür baut das IMMS auf seinen multiparametrischen Plattformen und auf kostengünstigen Standard-Fertigungsprozessen aus der Halbleiter-Elektronik (CMOS) auf. Die Forschung des Instituts konzentriert sich u.a. darauf, verschiedene Detektionsprinzipien für biologische und chemische Größen in einem elektronischen Sensorelement zu integrieren. Das IMMS arbeitet eng mit seinen Life-Sciences-Partnern zusammen, um die Systeme gemeinsam auf die Applikation anzupassen, beispielsweise durch spezielle Oberflächen-Funktionalisierungen, biokompatible Materialien und Packaging-Lösungen.

Das IMMS bündelt Know-how für Life-Science-Anwendungen seiner Partner

Das IMMS entwickelt Lösungen für raue Bedingungen und höchste Präzision. Es realisiert energieeffiziente, robuste und biokompatible elektronische Sensor- und Aktorsysteme. Diese können beispielsweise über Jahre in Implantaten oder auch in feuchten Umgebungen und in Flüssigkeiten Daten erfassen, verarbeiten und verschicken. Darüber hinaus entwickelt das Institut Hochpräzisionsantriebe. Diese werden in der Medizintechnik eingesetzt und mit ihnen lassen sich Biotech-Produkte nanometergenau und partikelfrei herstellen.