REFERENZEN
Fotodioden sind Halbleiterbauelemente, die es ermöglichen einfallendes Licht in einen elektrischen Strom zu wandeln. Auf Grund dieser Eigenschaft sind sie in den verschiedensten Anwendungen einsetzbar. Die Anwendungsgebiete reichen von der Digitalfotografie über die Sensorik bis hin zur Datenübertragung. Insbesondere im letzten Fall stehen die dynamischen Eigenschaften der verwendeten Fotodiode im Vordergrund. Die zunehmende Bandbreite von Übertragungssystemen oder die steigende Packungsdichte von CDs und DVDs erfordern angepasste optoelektrische Wandler, die für diese Einsatzbedingungen optimiert sind. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Verifikation der dynamischen Eigenschaften notwendig.
Basierend auf den Ergebnissen der Zusammenarbeit mit den Firmen Melexis GmbH und X-FAB Semiconductor Foundries AG aus Erfurt werden Erfahrungen vorgestellt, die bei der Entwicklung, Evaluierung, Charakterisierung bis hin zum Produktionstest von HF-ICs, ASICs, HF-Baugruppen und diskreten Bauelementen gewonnen wurden. Dabei wird auf die speziellen Probleme der Messumgebung und des HF-gerechten Hardwareentwurfs näher eingegangen. Durch den Einsatz komplexer PC-gesteuerter Messplätze konnten die entsprechenden Testflows bereits im Labor unter produktionsnahen Bedingungen verifiziert werden.
Mit der Einführung von neuen Übertragungsstandards für Frequenzen oberhalb von einem Gigahertz, war es notwendig, solche Systeme entwickeln, produzieren und charakterisieren zu können. Im Projektverbund X-FAB, TU Ilmenau, Melexis und IMMS waren bisher Realisierungen für Trägerfrequenzen bis 1 GHz möglich. Dies sollte bis 6 GHz erweitert werden.
Ein drahtloses Sensor-Netzwerk (Wireless Sensor Networks, WSN) besteht aus mehreren Sensoren, üblicherweise gepaart mit einem Microcontroller, die über Funkstrecken ein Netzwerk bilden. In Abhängigkeit äußerer Umstände können drahtlose Sensor-Netz mittels verschiedener Topologien realisiert werden. Während vergleichsweise einfache WSN-Installationen immer verbreiteter werden, hat der technologische Fortschritt erst unlängst die Betrachtung forgeschrittener Szenarien ermöglicht. Derartige Szenarien können große Netzwerke, "harte" Umgebungsbedingungen (wie Funk-Hindernisse, elektromagnetische Interferenz), Langzeit-Autonomie, sich ändernde Topologien oder andere spezifische Anwendungsanforderungen involvieren und resultieren damit in verschiedenen fundamentalen Herausforderungen bei ihrer Realisierung.
Für Kernbranchen der Volkswirtschaft wie Handel, Konsumgüter-, Automobil- und Elektronikindustrie eröffnen moderne drahtlose Technologien wie RFID oder personennahe Netzwerke mit geringem Leistungsverbrauch wesentliche Potenziale bei der Optimierung logistischer Prozesse in der Warendistribution und in der Produktion. Diese entstehen durch die Möglichkeit zum Aufbau verteilter Systeme mit Anwendungen in der Sensorik, Logistik oder Fernüberwachung. Ein echter abgesetzter (remote) Betrieb solcher verteilter Komponenten wird möglich, wenn auch die Stromversorgung autark ausgeführt wird.
Im Rahmen des Sonderforschungsbereiches SFB 622 werden am IMMS Forschungsarbeiten zur Realisierung von Nanopositioniersystemen für große Bewegungsbereiche durchgeführt. Derartige Antriebssysteme sollen die dreidimensionale Positionierung von Objekten mit Positionierunsicherheiten von wenigen Nanometern und Verfahrbereichen von einigen 100 mm in x- und y- Richtung sowie einigen 10 mm in z-Richtung ermöglichen. Die Forschungsarbeiten haben die Realisierung eines Positioniersystems mit folgenden Parametern zum Ziel...
Die Genauigkeit, mit der ein Antrieb einer vorgegebenen Bahn folgt hängt von vielen Faktoren im Antriebssystem ab. Ein häufig unterschätzter Gesichtspunkt ist dabei die Bahn selbst. Ein Anpassen der Bahn an die physikalischen Möglichkeiten des Antriebssystem kann die Präzision während der Bahnabarbeitung substanziell verbessern.
Die seit Jahren steigenden Anforderungen an die Präzision von Bauteilen der Feinwerktechnik, der Präzisionstechnik, der Mikrotechniken und der MEMS bedingen immer bessere Fertigungsverfahren und genauere Maschinen. Bei der mechanischen Fertigung, insbesondere beim Urformen, Umformen und bei der spanenden Bearbeitung liegen die Grenzen der Fertigungsgenauigkeit derzeit im Bereich einiger Mikrometer.
Bei Anwendung berührungsloser Bearbeitungsverfahren, wie z.B. der Präzisionslaserbearbeitung und in der Oberflächenmesstechnik sind z.T. wesentlich höhere Genauigkeiten erzielbar. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend präzise relative Positionierung zwischen Werkstück und Werkzeug bzw. Messtaster.
HF Design Technologie für präzise analoge IP-basierte Front-End Lösungen in höchstintegrierten Datenübertragungs-Systemen
Mobile Übertragungsverfahren für Sprache, Multimedia-Anwendungen und Daten finden immer breitere Anwendung. Anwendungsgebiete liegen beispielsweise in der Telekommunikation, dem Entertainment, der Gebäudeautomation und in zunehmendem Maße auch in der Medizintechnik.
Programmierbare Vorverstärker für hochpräzise Low-Offset-, Low-Noise-Auflösungen im µV und nA-Bereich
Mikrosysteme mit einer Vielzahl von Sensoren revolutionieren die heutige Technik und alle Gebiete des Lebens. Alle diese Anwendungen werden von den Fortschritten der Mikroelektronik in Komplexität und Leistungsfähigkeit vorangetrieben. Trotz vieler Produkt- und Entwicklungsverlagerungen ins Ausland behauptet Deutschland und Europa seine dominierende Stellung in der analogen und Sensorelektronik mit dem Schwerpunkt automotiver Sensorik und Elektronik.
Im Wachstumskern "Customer Bautronic System" sind 9 regionale Partner mit der Zielstellung vereinigt, eine Systemplattform für eine neuartige Nutzerintegration bei der Planung, Inbetriebnahme und Betrieb von Haustechnik und Gebäudeautomation zu schaffen. Damit soll erreicht werden, dass ein Gebäudenutzer sein individuelles Optimum bezüglich der Größen ...
Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" der BMBF richtet sich an regionale Kooperationen, die über eine Plattformtechnologie verfügen und wesentliche Alleinstellungsmerkmale in ihrem Kompetenzbereich aufweisen.
Im Wachstumskern "VERDIAN" arbeiten zehn Unternehmen aus der Rennsteigregion sowie die TU Ilmenau und die IMMS gGmbH auf dem Gebiet der Direktantriebstechnik zusammen.